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Teilen statt Kaufen - Wie nachhaltig ist das Modell der Sharing Economy wirklich?

Das war das 19. Tagesspiegel Trendfrühstück am 13. September 2018

Immer mehr Leute teilen ihre Wohnungen, Autos, Haushaltsgeräte, Nahrungsmittel oder Kleidungsstücke mit Fremden. Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt bereits Sharing-Angebote. Auch weil das Prinzip des Teilens eine sozialere und nachhaltigere Welt suggeriert. Was man gemeinschaftlich nutzt – also teilt, tauscht, verleiht oder verschenkt –, braucht in aller Regel deutlich weniger Material, Energie und Fläche.

Was ökonomisch und ökologisch durchaus Vorteile verspricht, birgt auf sozialer Ebene diverse Risiken: Mieten in Großstädten steigen auch, weil Wohnungen teuer tageweise an Touristen als an Dauerbewohner vermietet werden; Fahrer, die ihr Auto teilen, tragen Kosten sowie Risiken und gefährden die Existenz ausgebildeter Taxifahrer.

Folgendes wurde diskutiert:
Hat die Ökonomie des Teilens nach Dampfmaschine und dem Computer das Potenzial zur dritten industriellen Revolution? Oder ist die schöne Geschichte vom Teilen nur ein Marketing-Märchen? Und sollte der Staat regulatorisch tätig werden, um die Interessen von Verbrauchern und Arbeitnehmern zu schützen?

Als Podiumsgäste begrüßten wir:
Dr. Siegfried Behrendt, Forschungsleiter "Technologie und Innovation", Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung
Ralf Kalupner, Geschäftsführer, nextbike GmbH
Henrik Vagt, Geschäftsführer Wirtschaft & Politik, IHK Berlin
Stephan von Dassel, Bezirksbürgermeister, Berlin-Mitte

Moderiert wurde das Trendfrühstück von Stephan Wiehler, Verantwortlicher Redakteur, Der Tagesspiegel.

Zeit: Donnerstag, 13. September 2018 von 08:00 - 09:30 Uhr
Ort: Tagesspiegel-Haus, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin

Impressionen 19. Trendfrühstück: